Malerbetriebe gewinnen Aufträge nicht am Telefon – sondern vorher, bei Google
Kaum ein Gewerk wird so oft online gesucht wie Maler. Aber anders als beim Notdienst hat dein Kunde Zeit: „Wohnung streichen lassen Stuttgart“, „Fassade streichen Kosten“, „Malerbetrieb in der Nähe“ – er schaut sich drei, vier Betriebe an, vergleicht Fotos, liest Bewertungen. Erst dann ruft er an. Das heißt: Der Auftrag ist oft schon entschieden, bevor du das erste Mal mit dem Kunden sprichst.
Und entschieden wird er über zwei Dinge, die du komplett selbst in der Hand hast: Fotos und Bewertungen.
Deine Arbeit ist dein bestes Verkaufsargument – zeig sie
Malerarbeit ist sichtbar. Ein Vorher/Nachher einer Fassade, ein frisch gespachteltes Treppenhaus, eine Lasurtechnik – das überzeugt mehr als jeder Text. Trotzdem haben die meisten Maler-Profile bei Google drei Fotos: Logo, Firmenwagen, Bürotür.
Was funktioniert:
- Pro abgeschlossenem Projekt 2–3 Fotos ins Google-Profil. Handykamera reicht, gutes Licht reicht.
- Vorher/Nachher nebeneinander, wo möglich. Das ist das Format, bei dem Kunden hängen bleiben.
- Kurze Ortsangabe dazu: „Fassade in Backnang“, „Altbau in Stuttgart-West“. Das hilft doppelt – der Kunde sieht, dass du in seiner Gegend arbeitest, und Google versteht, wo du tätig bist.
Bewertungen: Der Unterschied zwischen 12 und 40 Bewertungen ist ein Satz
Bei einem Vergleichsgewerk wie deinem sind Bewertungen das Zünglein an der Waage. Die gute Nachricht: Malerkunden sind nach einem gelungenen Projekt fast immer bereit, eine Bewertung zu schreiben – sie werden nur nie gefragt. Ein Satz bei der Abnahme („Wenn Sie zufrieden sind – eine Google-Bewertung hilft mir mehr als jede Werbung“) plus ein Link per Nachricht, fertig. Und: Antworte auf jede Bewertung, auch mit zwei Sätzen. Der nächste Kunde liest mit.
Was deine Website können muss
Der vergleichende Kunde klickt vom Google-Profil auf deine Website. Dort entscheidet sich, ob er anruft:
- Eine Seite pro Kernleistung – Innenanstrich, Fassade, Tapezierarbeiten, Bodenbeläge falls du sie anbietest. Nicht alles auf einer Seite.
- Echte Projektfotos statt Symbolbilder. Kunden erkennen Stockfotos – und ziehen ihre Schlüsse.
- Preisorientierung, wo du kannst („Fassade EFH ab ...m²-Preis“ oder wenigstens die Faktoren). Wer gar nichts zu Kosten sagt, fliegt bei vielen aus dem Vergleich.
30-Minuten-Aktion für diese Woche: Such die Fotos deiner letzten drei Projekte zusammen und lade sie mit je einem Satz ins Google-Profil. Dein Profil sieht danach anders aus als 80 % der Maler-Profile in deiner Stadt.
Häufige Fragen von Maler & Lackierer-Betrieben
Meine Konkurrenz hat 100+ Bewertungen. Hat das noch Sinn?
Ja – Google zeigt lokal, nicht nach Bewertungszahl allein. Ein vollständiges Profil mit aktuellen Fotos und 25 echten, beantworteten Bewertungen schlägt regelmäßig alte Profile mit vielen, aber jahrealten Bewertungen.
Ich bekomme meine Aufträge über Empfehlungen. Reicht das nicht?
Auch Empfohlene werden gegoogelt. Wenn der Nachbar dich empfiehlt und dein Google-Profil zwei Fotos und drei Bewertungen zeigt, holt sich der Kunde ein zweites Angebot – von dem Betrieb, der besser aussieht.
Was kostet mich das, wenn ich es selbst mache?
Fotos hochladen und Bewertungen einsammeln: nichts außer Routine. Die Website-Struktur und die richtigen Suchbegriffe sind der Teil, bei dem es sich lohnt, es einmal richtig machen zu lassen.
Wo steht dein Betrieb? Finde es in 2 Minuten raus.
Ich schau mir dein Google-Unternehmensprofil und deine Website an und schick dir 5 konkrete Befunde – Dinge, die dich gerade Anfragen kosten. Schick mir dafür eine WhatsApp mit dem Wort CHECK und deinem Firmennamen. Kostenlos, ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsgespräch.
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Kein Problem – kurze Nachricht reicht, ich melde mich per E-Mail bei dir.