Google-Unternehmensprofil für Handwerker: Schritt für Schritt komplett ausfüllen
19. Juli 2026 · Franziska Marschall
Dieser Beitrag ist die Kurzfassung. Die komplette Anleitung mit allen Feinheiten steht auf der Google-Profil-Seite. Die ausführliche Version mit allen Details →
Kurz beantwortet: Ein vollständiges Google-Profil ist kostenlos, dauert einmalig etwa 30–60 Minuten und ist der wirksamste Hebel, um als Handwerksbetrieb bei Google gefunden zu werden. Wichtig sind vor allem die richtige Kategorie, vollständige Leistungen, aktuelle Öffnungszeiten und echte Fotos.
Viele Handwerksbetriebe haben ein Google-Profil – aber nur, weil Google es automatisch angelegt hat, nachdem ein Kunde den Betrieb markiert hat. Niemand hat es je bewusst ausgefüllt. Genau da liegt das Potenzial. Hier die Kurzfassung, Punkt für Punkt.
Schritt 1: Profil finden oder anlegen
Geh auf google.com/business und melde dich mit einem Google-Konto an. Suche zuerst nach deinem Betriebsnamen – oft existiert bereits ein nicht beanspruchtes Profil. Falls ja: übernehmen und bestätigen. Falls nein: neu anlegen. Die Bestätigung läuft meist über einen Code per Post oder Telefon.
Schritt 2: Die richtige Kategorie wählen
Die Hauptkategorie entscheidet mit, bei welchen Suchen du auftauchst. "Elektriker" ist präziser als "Handwerksbetrieb" und "Dachdecker" präziser als "Bauunternehmen". Wähle die Kategorie, die am genauesten beschreibt, was du hauptsächlich machst – zusätzliche Kategorien für Nebenleistungen kannst du ergänzen.
Schritt 3: Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten
Trag alles exakt so ein, wie es auf deiner Website und deinen Rechnungen steht. Öffnungszeiten regelmäßig prüfen – gerade Feiertage und Betriebsurlaub werden häufig vergessen und sorgen für unnötigen Frust bei Kunden, die vor verschlossener Tür stehen.
Schritt 4: Leistungen konkret auflisten
Trag jede einzelne Leistung ein, die du anbietest – nicht nur "Elektroinstallation", sondern auch "Steckdosen nachrüsten", "E-Auto-Ladestation installieren", "Sicherungskasten erneuern". Je konkreter die Liste, desto mehr unterschiedliche Suchen kann Google deinem Profil zuordnen.
Schritt 5: Eine Beschreibung schreiben, die ein Kunde versteht
Zwei bis drei Sätze reichen: Wer du bist, was du machst, für wen und in welcher Region. Kein Marketingdeutsch, keine Floskeln – schreib es so, wie du es einem Nachbarn erklären würdest.
Schritt 6: Fotos vom echten Betrieb hochladen
Kein Stockfoto. Fahrzeug, Team, abgeschlossene Projekte, das Werkstatt-Schild. Betriebe mit echten Fotos wirken vertrauenswürdiger und werden nachweislich häufiger angeklickt als Profile ohne Bilder.
Schritt 7: Erste Bewertungen einholen
Ein leeres Profil mit perfekten Angaben wirkt trotzdem unfertig. Frag deine letzten drei zufriedenen Kunden aktiv nach einer kurzen Bewertung – wie genau, steht im nächsten Beitrag.
Danach: Dranbleiben, nicht perfektionieren
Das Profil muss nicht perfekt sein, um zu wirken. Ein Beitrag pro Monat, aktuelle Öffnungszeiten und die Reaktion auf neue Bewertungen reichen, damit es aktiv bleibt. Wenn du unsicher bist, wie dein Profil aktuell dasteht: Schreib mir CHECK per WhatsApp für einen kostenlosen Kurz-Befund.
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